Nokia E90 oder: Es muss nicht immer ein iPhone oder Blackberry sein

29.02.2008 – 15:54

Das iPhone ist sexy, gar keine Frage. Und der Blackberry ist als E-Mail-Client sicher auch eine feine Sache. Jenseits des Hypes gibt es jedoch auch interessante Alternativen mit attraktiven Funktionen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Nokia E90.

Hier einige der Highlights:

  • Das E90 beherrscht UMTS und HSDPA - und ist damit State-of-the-Art bei schnellen Datenverbindungen. Bei Apple muss man auf diese Funktion beispielsweise noch bis zur nächsten iPhone-Generation warten.
  • In ausgeklappter Form bietet das E90 ein großes Display und eine große QWERTZ-Tastatur. Damit lässt sich nicht nur notdürftig tippen, sondern auch (bei eher großen Fingern) vernünftig eine E-Mail schreiben.
  • Das (innere) Display des E90 ist nicht nur groß, sondern mit 800 x 352 Pixeln extrem fein auflösend (was übrigens auch für das äußere Display gilt). Wer gute Augen hat, kann hiermit wirklich arbeiten.
  • Dank Symbian OS S60 und Java ist das E90 eine - im Vergleich zu iPhone und Blackberry - sehr offene Plattform, für die es auch eine Reihe von Anwendungen von Drittanbietern gibt.
  • Wesentlicher Nachteil des Nokia E90 ist die Größe: In Hosen- oder Hemdtasche fühlt es sich nicht wohl, und zum Telefonieren sollte man gleich ein Bluetooth-Headset einplanen.
  • Die Tatsache, dass das E90 über einen integrierten GPS-Empfänger verfügt, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. In der Praxis hat sich diese Funktion zumindest bei uns als nicht sonderlich tauglich erwiesen.

Ohne Vertrag kostet das E90 derzeit (Ende Februar 2008) unter 700 EUR - hier ein entsprechender Preisvergleich.

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